Orthodox, Ultra-Orthodox, Un-Ultra-Orthodox: Judenliteraturkritik beim Bachmannwettbewerb 2021

Ich habe mich, wie hoffentlich an meinen Freudentränen erkennbar war, unbändig über die positive Resonanz auf meinen Text „Gewässer im Ziplock“ gefreut, den ich bei den 45. Tagen der deutschsprachigen Literatur vorgetragen habe und für den ich den Deutschlandfunkpreis bekommen habe. Dennoch bleibt ein Nachgeschmack, den ich gerne ausformulieren möchte. Ich habe viele nichtjüdische Freund:innen,„Orthodox, Ultra-Orthodox, Un-Ultra-Orthodox: Judenliteraturkritik beim Bachmannwettbewerb 2021“ weiterlesen

noch aktuell: wie es so ist –

wie es so ist als sprache in diesen umständen es gibt diese hypothese, dass die sprache das denken prägt. das mit den zwanzig worten für schnee, was eigentlich nicht stimmt. deutsche haben danach zwanzig worte für einsamkeit und regeln. abstandsregeln. als linguistin kenne ich auch ausbauregeln. wenn wir es übertragen, die sprache auf die welt,„noch aktuell: wie es so ist –“ weiterlesen

Dosenmais, noch ein Tag

Heute hab ich den ganzen Tag versucht, an einen Impftermin zu kommen, weil ich jetzt, laut meiner Therapeutin, Impfgruppe 3 bin, hat nicht geklappt, trotz meines ausgeklügelten Systems mit dem Add-On, das immer wieder die Seite aktualisiert, auf der einen Seite des Bildschirms, während ich auf der anderen Seite versuche, zu arbeiten. Wir sind einmal„Dosenmais, noch ein Tag“ weiterlesen

über zynismus

zynisch sein kann man gut, wenn man selbst keinem zur last fällt. wenn man wem auf die nerven geht, jemand einen laut oder unschön findet, wird der zynismus schnell zur peinlichkeit, zur vertuschung der eigenen unglücklichen antidote zur coolheit. jemand mit geburtsjahr 1995 in senfgelben hosen kann unmöglich zynisch sein, denke ich zum beispiel, vielleicht„über zynismus“ weiterlesen